Hohes Gefährdungspotential bei extremen Witterungsverhältnissen 

- Gefahr wird weiter verharmlost -
 

Januar 2007: Orkan "Kyrill" tobt über Deutschland

Strommasten knicken um wie Streichhölzer
Eine Fahrlehrerin wird durch einen umstürzenden Strommast im Auto zerquetscht!

näheres hier!
 

 

Wintereinbruch 2005

Im Münsterland knicken Strommasten unter der Schnee- und Eislast um wie Streichhölzer.
 

Auch in den vergangenen Jahren ist es zu eklatanten Zwischenfällen durch Freileitungen bei widrigen Witterungsverhältnissen gekommen. Die Strommasten hielten den enormen Belastungen durch Orkane oder Schneefall nicht stand und knickten um wie Streichhölzer.

Wenn man die Berichterstattung über die katastrophalen Zwischenfälle im Münsterland (Winter 2005) oder über den Orkan "Kyrill" (Januar 2007) verfolgt, muss leider festgestellt werden, dass die Gefahren von Freileitungen bei widrigen Witterungsverhältnissen weiter „verharmlost“ werden.

Netzbetreiber bzw. Energieversorger ziehen sich aus der Verantwortung und argumentieren, dass von den Vorkommnissen nur alte Strommasten aus nicht mehr verwendetem Stahl (sog. Thomas-Stahl) betroffen sind. Des weiteren würde es sich um Einzelfälle handeln. 

Mittlerweile wird aber u.a. selbst von der RWE bestätigt, dass nicht nur Masten aus „Thomas-Stahl“ umgeknickt sind, sondern dass auch Masten aus hochwertigem Stahl der Belastung nicht standgehalten haben (Quelle).

 

Dies ist auch nicht verwunderlich, wie folgende Zahlen belegen (Quelle):

Die Norm für Hochspannungsmasten verlangt eine Tragkraft von
1 600 Gramm pro laufenden Meter.

Tatsächlich betrug die Belastung im Münsterland 8 000 Gramm pro Meter.  

Kein statisches Bauwerk kann diesen enormen Überbelastungen standhalten, egal aus welchem Stahl es gebaut wurde.

 

!!!Umfangreiche Berichterstattung aus dem Münsterland!!!

 

Dass Hochspannungsleitungen im Winter nicht erst seit den Vorkommnissen im Münsterland Probleme bereiten, zeigt dieser Beitrag des ZDF (klick auf das Bild!)

 

Auch handelt es sich nicht um Einzelfälle wie folgende beispielhafte Zahlen und Bilder belegen:

 

                

 Mastbrüche als Folge von Eisregen, die sich vor 17 Jahren in Diepholz (Niedersachsen) zugetragen haben. Mehrere Bewohner wurden in letzter Sekunde evakuiert. Zuvor wurde ihnen immer wieder versichert, dass von den Strommasten keine Gefahren ausgehen.

  

Weitere Beispiele aus der Vergangenheit:

1994
In Warngau/Oberbayern werden 40 Strommasten beschädigt.
Im Allgäu werden 70 Strommasten beschädigt.

1996
In Hessen werden 9 Masten beschädigt.

1997
In Peine werden 14 Strommasten beschädigt.

 

             

 

 

 

 

Im Januar 2005 zog ein Orkan über Schweden. Auch hier gaben die Freileitungen nach und es kam flächendeckend zu Stromausfällen.

Einzelheiten:

Bericht vom Technischen Hilfswerk!

Zeitungsartikel der Nordwest-Zeitung vom 08.02.05!

Allein hier kostete die provisorische Instandsetzung der E.on
150 Millionen Euro !!!

 

Bei der geplanten Freileitungstrasse der Firma E.on von Ganderkesee nach St. Hülfe (Landkreis Diepholz) werden Gebäude zum Teil überspannt. Die Masten haben eine Höhe von ca. 60 m. Würde ein Mast bei derart widrigen Verhältnissen nachgeben, würde er bzw. die Leiterseile zwangsläufig auf die Gebäude stürzen. 

!!!Bei einer Erdverlegung wäre dieses Gefahrenpotential gleich "Null"!!!

Oder müssen erst Menschenleben geopfert werden, damit man auf Einsicht stößt ?

 

 

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