Plakataktionen

in Beckstedt, Colnrade, Austen, Eydelstedt, Harpstedt, Winkelsett, Gemeinde Ganderkesee, Wehrkamp etc.

 

                               

        Plakataktion in Eydelstedt       Plakataktion in Eydelstedt              

 

                         

 

Mit der Plakataktion wollen wir öffentlich darauf aufmerksam machen, dass Hochspannungsfreileitungen mit 60 m hohen Gittermasten in der Bevölkerung keine Akzeptanz finden.

Vor allem werden seitens Bund, Land und Netzbetreiber vor allem die gesundheitlichen Risiken und Gefährdungen bei extremen Witterungsverhältnissen verharmlost und heruntergespielt. Die Strahlungs-Grenzwerte für den Menschen werden nicht nach medizinischen Gesichtspunkten festgelegt, sondern rein nach wirtschaftlichen Interessen der Versorgungsunternehmen.

Hochspannungsfreileitungen werden für die nächsten 100 Jahre geplant und belasten somit viele nachfolgende Generationen. Bereits heute gibt es die Erkenntnis, dass die Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte allein nicht genügt, um gesundheitliche Risiken auszuschließen. Es ist absehbar, dass in Zukunft die Grenzwerte weiter herabgesetzt werden müssen, um die Strahlenbelastung zu senken.

Wir fordern deshalb jetzt sensibler mit der Trassenplanung umzugehen und im Sinne der Vorsorge zum Schutz der Bevölkerung vor möglichen Langzeitschäden die Mindestabstände größer zu bemessen, als es das Gesetz heute vorsieht. Sollte es nicht möglich sein, in allen Bereichen entlang einer Trasse zur Wohnbebauung einen Unbedenklichkeitsabstand nach internationalen Vorsorgerichtlinien zu erreichen, muss eine unterirdische Teilverkabelung zu Gunsten der Bevölkerung durchgeführt werden.

Wir werden unsere Kinder vor den gesundheitlichen Gefahren schützen und fordern E.ON auf, ihren öffentlichen Versorgungsauftrag im Sinne der Menschen ernst zu nehmen und die von Forschung und Medizin geforderten Abstandsempfehlungen zur Wohnbebauung mindestens einzuhalten, so wie es in anderen Ländern wie der Schweiz und Italien längst der Fall ist.

 

 

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