Die „Mehrkosten“ der Erdverkabelung ins rechte Licht gerückt
 

Vor geraumer Zeit haben wir die unten aufgeführte Berechung hinsichtlich der Mehrkosten für Erdverlegung durchgeführt, wenn diese auf die Bürger umgelegt werden würde (näheres siehe unten).

Diese Berechnung wurde nun von Frau Dr. Prall aus Hamburg bestätigt. Sie errechnete, dass bei 100 km Erdverlegung für einen 4-Personen-Haushalt Mehrkosten in Höhe von 3 Cent/Monat entstehen würden.

Und das soll wirtschaftlich nicht vertretbar sein?

-näheres hier!

 

Berechnung der Interessengemeinschaft Vorsicht-Hochspannung:

Aus unterschiedlichsten Kreisen ist immer wieder zu hören, dass eine Erdverlegung angeblich mit immensen Mehrkosten verbunden ist. Doch kann man hier wirklich von „immensen“ Mehrkosten sprechen?

Urteilen sie selbst:

In Deutschland sind im Zuge des Netzausbaues insgesamt 850 km zusätzliche Freileitungen geplant. Umgerechnet wären das 0,025 Cent pro kwh (Quelle).

 

Die „Oswald-Studie“ kommt (obwohl die Angaben recht einseitig gegen Erdverkabelung festgelegt wurden) zu Mehrkosten für das Erdkabel vom 1,6 fachen bis zum 5,4 fachen (nur betriebswirtschaftliche Aspekte wurden berücksichtigt). 

 

Beim 1,6 fachen müßten für 850 km Netzausbau 0,04 Cent pro kwh veranschlagt werden, also nur 0,015 Cent pro kwh zusätzlich.

 

Beim 5,4 fachen kostet der Netzausbau 0,135 Cent pro kwh, also nur 0,11 Cent pro kwh zusätzlich.

 

Bei einem 4-Personen-Haushalt geht man von ca. 3.500 kwh pro Jahr aus. Die Mehrkosten pro Jahr betragen also 0,53 Euro bei der günstigen Variante oder 3,85 Euro bei der ungünstigen Variante.

Die Mehrkosten in Folge der verstärkten Windenergieeinspeisung werden mit 13 Euro pro Jahr angegeben. Betrachtet man diese Relationen, kann man nur zu dem Schluss gelangen, dass neue Stromleitungen als Erdkabel auszuführen sind.

Branchenkenner gehen davon aus, dass die Strompreise aufgrund der Regulierungbehörde um bis zu 2 Cent (also um 70 Euro pro 4-Personen-Haushalt pro Jahr) fallen werden. 70 Euro wurden regelmäßig den Kunden zu viel in Rechnung gestellt und jetzt sprechen die Netzbetreiber/Energieversorger davon, dass ein Erdkabel zu teuer ist???? (Quelle)

 

Zu guter Letzt:

Das Abschalten von Stand-by-Geräten spart im Jahr ebenfalls 70 Euro pro Jahr ein. Wie sehen dagegen die Mehrkosten für das Erdkabel in Höhe von 0,53 Euro bis 3,85 Euro pro Jahr aus.

 

Zumutbar würden wir sagen.

 

Vom Energieversorger zu tragen würden wir sagen.

  

!!!Es gibt keine sinnvolle Alternative zum Erdkabel!!!

 

Die Vertreter der IG Vorsicht-Hochspannung

2005

 

 

zurück nach oben