Das Magnetfeld

 

Hochspannungsleitungen

Die magnetische Feldstärke (µT) in Bodennähe hängt unter anderem von der Stromstärke, der Leiteranordnung, deren Abstand untereinander, sowie der Phasenbelegung ab. Da sich diese niederfrequenten magnetischen Felder nur schwer und sehr aufwändig abschirmen lassen, empfiehlt es sich, Abstand von Hochspannungsleitungen zu nehmen.

Wenn es, aufgrund der hohen Feldstärken an der Oberfläche der Leiterseile durch Inhomogenitäten (z.B. Verunreinigung, Insekten u.a.) lokal zur Überschreitung der Durchschlagsfestigkeit der Luft kommt, entstehen Funkenentladungen (Coronaentladungen). Diese verursachen, wie andere atmosphärische Entladungsvorgänge auch, hochfrequente Störfelder bis in den MHz-Bereich.

Bei den niederfrequenten Feldern dominieren als sogenannte akute Wirkungen, die Reizwirkungen auf Sinnes-, Nerven- und Muskelzellen. Sie entstehen durch elektrische Spannungen, die durch die induzierten Ströme an Körperzellen erzeugt werden, und die die körpereigenen Ströme beeinflussen. Aber auch unterhalb dieser Reizwirkungen weisen Studien auf potentiell gesundheitsschädliche biologische Effekte wie Beeinträchtigungen des Immun-, des Hormon- und des Nervensystems hin.

Forschungsergebnisse zwingen zu einer ständigen Anpassung der Vorsorgegrenzwerte!

 

Magnetische Feldstärken, die beim Freilandtrassenbau der E.ON zu erwarten sind:

Bei z.B. einer Entfernung von 40 m zum Mast in Bodennähe
noch ca. 10 µT.

 

 

In der Schweiz liegt der Grenzwert bei 1 µT. In Italien sogar bei
0,5  µT und in Deutschland bei 100 µT
(500-fach über dem Vorsorgewert)!!!

Selbst in Deutschland gibt es in einigen Bundesländern Abstandserlasse oder gesetzliche Grenzwerte, die dem Vorsorgewert näher kommen.
In Bremen gilt z.B. ein Grenzwert von 0,3
µT

 

Siehe auch Grenzwertrechner
http://www.ohne-elektrosmog-wohnen.de/html/grenzwerte.php

 

 

 

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