Deutschland unter Hochspannung

Nicht nur ein Problem für die Betroffenen der geplanten
380 kV-Hochspannungsfreileitung
von Ganderkesee nach St. Hülfe (Diepholz) in Niedersachsen !!!

 

Das obere Bild zeigt das derzeitige Hochspannungsfreileitungsnetz über Deutschland. Bis zum Jahr 2015 sollen weitere 850 km Hochspannungsleitungen hinzukommen. Wo die Leitungen verlaufen sollen, wurde bislang nicht bekannt gegeben.

Keiner kann sicher sein, ob nicht auch vor seiner Haustür ein derartiges Vorhaben durchgeführt wird.

Die mit diesem Vorhaben verbundenen Nachteile (u.a. erhebliche Leukämiegefahr für Kinder) können durch die erdverlegte Alternative

"Gasisolierten Leitungen (GIL)"

erheblich reduziert werden. Diese Alternative soll nur deshalb nicht in Betracht kommen, weil sie teurer ist. Die Firma E.on Netz GmbH, die derzeit die Freileitungstrasse von Ganderkesee nach St. Hülfe plant, sieht nur ihre wirtschaftlichen Interessen und wehrt sich mit allen Mitteln gegen die Alternative. Es werden  von E.on gezielt falsche Behauptungen aufgestellt und Bürger und Politiker getäuscht, um die erdverlegte Alternative "GIL" zu verhindern.

Die Interessengemeinschaft "Vorsicht-Hochspannung" hat es geschafft, dass die Landesregierung kürzlich ein Gutachten zur Untersuchung der verschiedenen Kabelalternativen in Auftrag gegeben hat. Wir können das durchaus als einen Teilerfolg werten. Es wird in diesem Gutachten aber nur die technische, betriebswirtschaftliche und umweltfachliche Seite geprüft. Unser Anliegen war es aber auch, dass obendrein der volkswirtschaftliche Gesichtspunkt mit geprüft wird, denn  vor allem die Wertminderung der überspannten Grundstücke ist zweifellos immens und ein großer Kostenfaktor. Da der volkswirtschaftliche Aspekt nicht geprüft werden soll, dürfte das Ergebnis des von der Landesregierung in Auftrag gegebenen Gutachtens bereits jetzt schon feststehen. Dieses können und wollen wir nicht hinnehmen.

Wir werden uns folglich auf den erzielten Teilerfolgen nicht ausruhen. Wenn E.on uns als "Die Gallier" tituliert haben soll, dann haben sie damit ausnahmsweise mal recht. Wir kämpfen weiter wie "David gegen Goliath", und wir alle wissen, wie der Kampf damals ausging.

Dabei ist eine entsprechende Rückendeckung immer von Vorteil. Werden auch Sie jetzt völlig unverbindlich und kostenlos Mitglied bei der "Interessengemeinschaft Vorsicht-Hochspannung", die sich vehement für die Interessen nicht nur der betroffenen Bürger der Freileitungstrasse von Ganderkesee nach St. Hülfe einsetzt. Wenn wir es schaffen, unsere Ziele zu verwirklichen, werden die oben genannten 850 km Hochspannungsleitungen nach dem selben Muster errichtet, wie die Trasse von Ganderkesee nach St. Hülfe. Bei 850 km zusätzlichen Hochspannungsfreileitungen kann keiner sicher sein, ob er nicht auch bald Betroffener ist. Man bedenke auch, dass es sich bei den 850 km nur um die Hochspannungsleitungen handelt. Die Spannungen müssten weiter verteilt werden, was  mit zusätzlichen Leitungsverlegungen verbunden ist. Das "Spinnennetz", das auf der oben abgebildeten Karte zu sehen ist, dürfte sich dann weiter schließen. Wenn die Hochspannungsfreileitungen erst einmal stehen, haben noch mindestens die nächsten zwei Generationen mit den damit verbundenen Nachteilen zu leben.

Unterstützen sie uns. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und ohne jegliches Risiko für sie. Da bereits von uns juristische Hilfe in Anspruch genommen wurde, sind wir für jeden Euro dankbar, der uns als Spende für unser Vorgehen zukommt.

Helfen sie uns. Vielleicht sind auch sie bald betroffen !!!

 

 

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